coool_logo

coool
vergnügungsbetriebe
gruber
gmbh

seit
1915
in der
5. Generation

karussell coooly karusselle karusell
 
 
 
 
  karusel
   
   
Home
Info
Leistungen
News
bumper cars
Vergnügungsbetriebe
Eventagentur
Zeltverleih
Stromaggregate
Toiletten
merry go around
Fahrchips
Fahrpreise
Schaustellerkunde
History
Fotogalerie
Fuhrpark
Referenzen
 

Etwas Schaustellerkunde gefällig?

 

Berufe

Im weiteren Sinne gehören zu den Schaustellern alle Vertreter zirzensischer Künste wie Seiltänzer, Artisten, Äquilibristen, Schlangenmenschen, Jongleure, Dompteure, Messerwerfer, Clowns und Kunstreiter, aber auch oft einzeln auftretende Wahrsager, Hungerkünstler, Taschenspieler (Zauberer), Schnellzeichner und Silhouettenschneider, Schnellläufer, Preisringer, Moritatensänger, Leierkastenleute, Akkordeonspieler, Murmeltier-Dresseure und Guckkästner.

Rechtlich gelten als „Schausteller“ zumal die Betreiber von Jahrmarktvergnügungen, das heißt von Fahrgeschäften wie Karussells, Riesenrädern, Achterbahnen, Autoskootern und Attraktionen wie Wurf- und Schießbuden.

Der Übergang zu anderen Wanderberufen (horizontal sehr mobilen Berufen), zum Beispiel in den Bereichen Bodybuilding und Schausport, Show, Mode, Musik (Volkssänger, Kurorchester/Freie Instrumentalisten, Bands, DJs), Tournee-Künstlern (Deklamatoren, Schauspielern) und so weiter ist fließend.

 

 

Geschichte

Schausteller gibt es weltweit seit dem Altertum. In Europa übten sie ihren Beruf seit dem Mittelalter im Umherziehen (als „Fahrendes Volk“) auf dem Jahrmarkt oder im Tingeltangel aus.

Die zu den darstellenden Kleinkünsten zählenden Teile des Berufsstandes üben seit dem 20. Jahrhundert ihre Tätigkeit meist im Zirkus, Varieté oder Entertainment aus.

Schausteller, Gaukler oder fahrende Künstler waren im Mittelalter die Überbringer von Nachrichten und Erkundungen. Sie brachten fremde Kulturen, Erfindungen oder medizinische Wundermittel von Ort zu Ort.

Heute zerfällt angesichts der starken Konkurrenz durch die Massenmedien dieses lange bestehende herkömmliche Milieu.

Das Leben als Schausteller ist heute nicht mehr so einfach wie in früheren Jahren. Nachkommen wechseln oft in andere Gewerbe über. Das liegt nicht nur zum Teil an der heutigen guten Schulausbildung der Schaustellerkinder, sondern auch an der unzureichenden finanziellen Situation einiger Schaustellerbetriebe.

Die schlechte wirtschaftliche Lage der Schaustellerbranche, ist in der heutigen Zeit an dem Überangebot von Freizeitangeboten zu finden. Internet, Mobiltelefone, Computerspiele, Discotheken, Fitnesscenter, Urlaube oder Kraftfahrzeuge sind für die jungen Volksfestbesucher oft ein finanzielles Problem.

Für die Schausteller sind die hohen Treibstoffkosten, Mautgebühren, Gehälter für Mitarbeiter, Festplatzgebühren, Energiekosten und Erhaltungskosten ein erheblicher Aufwand. Notwendige Neuanschaffungen für Karusselle liegen in der Regel zwischen 300.000 € bis 1.500.000 € und sind deswegen fast nicht mehr finanzierbar.

 

 

Sozialwissenschaftliches

In der mittelalterlichen Ständeordnung wurden sie als Bestandteil der unterständischen Bevölkerung bis auf ordnungspolitische Vorschriften außer Acht gelassen. Im Romanwerk von Grimmelshausen erscheinen sie unter dessen Schilderungen des Fahrenden Volkes im 17. Jahrhundert. Für das 19. Jahrhundert ist man stark auf die volkskundlichen Teilstudien von Wilhelm Heinrich Riehl verwiesen (vgl. seine Naturgeschichte des deutschen Volkes als Grundlage einer deutschen Socialpolitik 1851-1869 und Die deutsche Arbeit 1861), im Übrigen auf die realistische Belletristik z. B. von Karl von Holtei.

Eine umfassende Untersuchung der Schausteller nach Merkmalen der Klassen- oder Schichtenanalyse liegt für das 20. beziehungsweise 21. Jahrhundert nicht vor.

Man ist also auf differenzierte Einzelstudien von Schaustellerberufen und Randbefunde der Vorurteilsforschung angewiesen. Hierzu gehören im Wesentlichen Ansätze, die milieutheoretisch vorgehen, vor allem, weil die nichtsesshafte Lebensweise der Schausteller sie von vielen anderen Milieus ausschließt. Bemerkenswert ist zumal, dass die hohe Kunstfertigkeit, die gerade den artistisch geprägten schaustellerischen Berufen abverlangt wird und oft ein Training von Kindesbeinen an verlangt, zu einer auffälligen Berufsvererbung innerhalb der Familien führt und bei ihnen einen professionellen (subkulturellen) Stolz stützt. Dies wiederum führt auch zu einer starken sozialen Differenzierung innerhalb der Schausteller selbst.

 

 

Saisonablauf in Mitteleuropa

Etwa 120 Tage im Jahr haben die Schausteller Saison, während der Einkünfte erzielt werden können. Die so genannten Rüsttage für Auf- und Abbau sowie gegebenenfalls Transportwege müssen hinzu gerechnet werden. Durchschnittlich werden etwa 22 Volksfestplätze jährlich angefahren (beschickt). Meist beginnt die Saison für den gewerberechtlichen Schausteller mit dem Osterfest und endet im Dezember mit den Weihnachtsmärkten. Die ständig steigenden Betriebskosten machen es erforderlich, auch letztere zu beschicken, um die Winterpause finanziell zu überbrücken und somit die Existenz zu sichern.

Um zu den verschiedenen Veranstaltungen zu gelangen, legen die Schausteller mit ihren Geschäften rund 7.000 km in der Saison zurück. Dabei sind sie zu mehr als 90 % auf den europäischen Straßen unterwegs. Lediglich große Fahrgeschäfte, die in Container verladen werden können, kommen eventuell für den Transport mit der Bahn in Betracht. Für kleinere Schaustellerbetriebe ist dies keine Alternative, da die Kosten für einen Bahntransport zu hoch sind und außerdem viele Verladestationen (gerade in Deutschland) geschlossen und Teilstrecken stillgelegt wurden.

Die überwiegende Zahl der im Schaustellergewerbe tätigen Betriebe sind Familienbetriebe. Diese müssen genau wie ortsansässige Firmen nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Häufig haben die Schausteller noch mit zusätzlichen Problemen zu kämpfen, da sie sich stets um einen Standplatz bemühen müssen mit allen Arbeiten, die damit verbunden sind. Viele Betriebe beschäftigen deshalb während der Saison zusätzliche Arbeitskräfte, alleine in Deutschland sind dies etwa 40.000 Personen.

     
 
 
coool | vergnügungsbetriebe | gruber | gmbh


Gesellschaftssitz im Burgenland

Talgasse 9
7212 Forchtenstein



Unsere Niederlassungen in Niederösterreich


Ing. Gruber | RenT A TenT | Eventservice | GmbH

Fasangasse 2
2540 Bad Vöslau

Schlosssee 98
2522 Oberwaltersdorf



Unsere Niederlassung in Wien

Ing. Gruber | RenT A TenT | Eventservice | GmbH

Wien | Milleniumtower
Handelskai 94 - 96, 23rd floor
1200 Wien

Tel: 02252 / 79 00 93
Mobil: 0664 / 30 20 400
Mobil: 0664 / 355 99 53
Fax: 02252 / 79 00 93 40

Email: office@coool.at
 
 
coool | vergnügungsbetriebe | gruber | gmbh

2012 ® Wortmarke & Bildmarke
2012 © by Dipl. (Fv) Ing. Heinz Gruber